Sonnenschirme auf der Dachterrasse: stylisch und sicher trotz Wind

Dachterrassen befinden sich zumeist hoch oben über der Stadt und in besonders schöner Lage. Aufgrund der wundervollen Aussicht, der Abgeschiedenheit und des Platzangebots, geht von ihnen ein ganz besonderer Zauber aus. Damit aus dem Freisitz ein gemütliches Refugium wird, ist neben modernem Bodenbelag, schönen Möbeln und viel Grün ein wirkungsvoller Schattenspender wichtig.

Und weil Dachterrassen im Sommer von der Sonne zumeist außergewöhnlich stark verwöhnt werden, wird der Aufenthalt im Freien durch einen opulenten Sonnenschirm sogar häufig erst erträglich.

Wind – der größte Feind von Sonnenschirmen

Im Vergleich zu ebenerdigen Terrassen und Balkonen macht sich auf Dachterrassen nicht nur die Sonne stärker bemerkbar, sondern auch der Wind. Sobald sich ein Lüftchen regt, beginnen Tischdecken, textile Behänge und natürlich auch der Schattenspender, zu flattern. Bei starkem Wind oder Windböen kann es sogar passieren, dass der augenscheinlich stabil erscheinende, schicke Sonnenschirm umkippt, bricht oder schlimmstenfalls wegfliegt. Es ist deshalb wichtig, beim Kauf eines Sonnenschirms für einen windanfälligen Standort, nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf die Stabilität zu achten. Zudem empfiehlt es sich, die zulässigen Windbeständigkeitswerte der einzelnen Produkte zu vergleichen.

3 Beispiele:

  • Ein Sonnenschirm mit einem Grenzwert von Windstärke 3 hält gefahrlos Windgeschwindigkeiten bis maximal 19 km/h stand. Das entspricht einer schwachen Brise.
  • Windstärke 6 steht für maximal 49 km/h, was starkem Wind entspricht.
  • Windstärke 8 steht für stürmischen Wind bzw. maximal 74 km/h.

Was ist besser Mittelmastschirm oder Ampelschirm?

In allen Vergleichen und Tests bezüglich Windstabilität sind regelmäßig die klassischen Sonnenschirme mit Mittelmast die Sieger. Warum? Weil sich der Schwerpunkt von Mittelmastschirmen mittig befindet, sodass sich die einwirkenden (Wind)Kräfte gleichmäßig verteilen können.

Entgegen der landläufigen Meinung eigenen sich Ampelschirme keineswegs als Windschutz! Der Schirmmast eines Freiarmschirmes steht sehr weit außerhalb der Mitte. Häufig ist auch sein Schirmdach geneigt, sodass es dem Wind eine große Angriffsfläche bietet. Sie müssen deshalb nicht nur besonders stabil, sondern auch sehr gut verankert sein. Zudem beziehen sich die Herstellerangaben zur Windanfälligkeit immer auf die ungeneigten Schirmdächer!

Windfestes Modell für unbeschwerten Sonnengenuss

Terrassenbesitzer, die einen hochwertigen Sonnenschirm in attraktivem Design suchen und bezüglich Windresistenz auf „Nummer Sicher“ gehen möchten, sollten nach einem sogenannten Windbreaker Ausschau halten. Im Gegensatz zu einfacheren Modellen besitzt dieser Schirmtyp Streben aus Fiberglas. Dieses Material hat die Eigenschaft, dass es sich nach dem Verbiegen, beispielsweise durch einen Windangriff, wieder in seine ursprüngliche Form zurückbewegt. Zerbrechen oder sonstige Schäden an der Verstrebung sind somit beinahe ausgeschlossen. Zusätzlich stecken die Enden der Streben in robusten Kunststofftaschen, die solide am Schirmbezug angenäht sind. Darüber hinaus wirkt der zweiteilige Schirmstock aufgrund des verwendeten Edelstahls nicht nur besonders stylish, sondern er ist auch nahezu bruchsicher.

Sonnenschirm bei Abwesenheit und Sturm besser schließen!

Um keine unnötigen Risiken einzugehen, sollte bei aufkommendem Starkwind oder bei längerer Abwesenheit der Sonnenschirm besser geschlossen werden. Um die Schönheit des Schirmes lange zu erhalten und um dem Wind keinerlei Angriffsfläche zu bieten, empfiehlt es sich, ihn zusätzlich mit einer passenden Schutzhülle zu versehen.

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