Riesiger Sonnenschirm wird neues Wahrzeichen von Sevilla

Sonnenschirm sind nicht nur ein praktischer Schutz vor zu intensiver Sonneneinstrahlung. In einem auffälligen Design oder einer atemberaubenden Größe gestaltet, werden sie zum Teil einer stimmigen Architektur und zu einem besonderen Blickfang auf Plätzen und an Fassaden. Genau dies gilt aktuell für die Stadtplanung der spanischen Großstadt Sevilla, die mit dem sogenannten Metropol Parasol und seinem Durchmesser von 150 Metern ein Wahrzeichen der modernen Architektur geschaffen hat.

Atemberaubender Anblick in Sevillas Altstadt

Selten zuvor in der Geschichte des Tourismus dürfte ein Sonnenschirm zum Grund geworden sein, eine Stadt zu bereisen und diese außergewöhnliche Sehenswürdigkeit zu bewundern. Genau dies seit wenigen Jahren Touristen, die Sevilla als viertgrößte Stadt Spaniens bereisen und den Plaza de la Encarnación in der Altstadt besuchen.

 

Wie ein Pilz wächst der einzigartig gestaltete und aus Holz gefertigte Schirm in den Himmel. Er ist 26 Meter hoch und misst 150 Meter im Durchmesser, das Dach des Sonnenschirms lässt sich per Aufzug erreichen und so ein Überblick über die Altstadt und weitere Stadtteile Sevillas gewinnen. Die Schirmfläche lässt sich begehen und führt über einen kurvenreichen Weg durch eine außergewöhnliche Holzlandschaft.

Umsetzung des Sonnenschirms kontrovers diskutiert

So aufregend der Metropol Parasol gestaltet ist, so umstritten war seine Umsetzung in den letzten Jahren. Da gerade im Altstadtgebiet der Stadt auf den Erhalt von Traditionen in der Architektur geachtet wurde, war der Schirm vielen Einwohnern und Politikern ein Dorn im Auge. Tatsächlich handelt es sich beim hölzernen Sonnenschirm um ein futuristisches Gebilde, das auf den ersten Blick nicht zum Altstadtcharme von Sevilla passt. Trotzdem repräsentiert der Sonnenschirm einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft, relativ schnell dürfte sich der aufregende Schirm zu einem Touristenmagnet entwickeln. Vielleicht wird dies auch die größten Kritiker überzeugen, sofern sie sich an den Anblick gewöhnt haben.

Touristische Sehenswürdigkeit für die Zukunft

Strenggenommen handelt es sich nicht um einen einzelnen Sonnenschirm, sondern um mehrere Holzschirme, die sich in luftiger Höhe zu einem geschlossenen Gebilde zusammenfügen. Das Schichtholz auf Stahlträgern erinnern dennoch unweigerlich an Sonnenschirme, die in Spanien und Deutschland gleichermaßen in Gärten und Terrassen zu finden sind. Erste Zahlen belegen, dass die Sehenswürdigkeit von Touristen angenommen und bestiegen wird, trotzdem bleibt der Metropol Parasol bis heute ein Streitfall. Dies gilt nicht zuletzt wegen seiner Baukosten, die wie bei vielen öffentlichen Projekten die ursprünglichen Pläne überstiegen. Nichtsdestotrotz: Wer sich einen Besuch in der spanischen Großstadt gönnt, sollte einen Aufstieg des Metropol Parasol nicht versäumen, einem der futuristischsten Sonnenschirme unseres Planeten.

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