Beim Sonnenschirm auf die richtigen UV-Zertifikate achten

Ein Sonnenschirm mag unabhängig von Hersteller und Qualität Schatten spenden – beim Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung gibt es große Unterschiede. Zwar wissen die meisten Käufer um die Gefahren der ultravioletten Sonneneinstrahlung und das erhöhte Risiko von Hautkrebs. Bei der Anschaffung eines neuen Schirms haben jedoch die Wenigsten einen Überblick, welches Zertifikat wirklich aussagekräftig ist und den benötigten Schutz zusichert. Dabei ist es vergleichsweise einfach, gute und minderwertige Schirme voneinander abzugrenzen und ohne Sorgen den nächsten Sommer zu genießen.

Mit dem UV-Standard 801 auf der sicheren Seite

Wie in einer aktuellen Pressemeldung aufgezeigt, ist zwischen drei verschiedenen Prüfverfahren für den Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung zu unterscheiden. Am aussagekräftigsten ist hierbei der UV-Standard 801, Sonnenschirme mit diesem Zertifikat können ohne weiteres gekauft werden. Entwickelt wurde der Standard von den renommierten Hohenstein Instituten, wobei alle veränderlichen Risikofaktoren bei langer Nutzung eines Sonnenschirms berücksichtigt werden.

Beispielsweise wird bedacht, dass der Bezug durch lange Einwirkung von Feuchtigkeit beschädigt werden kann oder sich die Textilien bei längerer Einstrahlung ausdehnen. Das Zertifikat nach UV-Standard 801 sichert Ihnen auch unter diesen Bedingungen den gewünschten Schutz zu.

Andere UV-Zertifikate und ihre Bedeutung

Neben dem oben genannten Standard sind branchenweit zwei Zertifikate bekannt und akzeptiert: Das europäische und das australische Zertifikat. Beide sind in ihrer Testweise und Aussagekraft grob miteinander zu vergleichen. Ähnlich wie beim UV-Standard 801 wird die Durchlässigkeit der Textilien bezogen auf die UV-Strahlung der Sonne überprüft. Die Messverfahren setzen jedoch nur einen Sonnenschirm im Neuzustand voraus, eine Minderung des Effektes durch Abnutzung und Beschädigung wird nicht berücksichtigt. Selbst bei einem pfleglichen Umgang mit dem Sonnenschirm ist ein langsamer Verschleiß nicht zu vermeiden, weshalb dieser in die Prüfkriterien bzgl. des UV-Schutzes unbedingt einfließen sollte. Als grober Richtwert sind europäisches und australisches Zertifikat dennoch interessant.

Beim Sonnenschirm-Kauf auf Markenqualität achten

Bei einem groben Überblick über den Markt an Sonnenschirmen zeigt sich: Die wenigsten Schirme zum Discountpreis genügen den Anforderungen des UV-Standards 801. Umso empfehlenswerter ist es, sich für einen Schirm in Markenqualität zu entscheiden, dessen High-Tech-Bezüge einen optimalen Schutz vor der gefährlichen Sonnenstrahlung zusichern. Modelle wie der Großschirm Palma von Zangenberg sind mit einem Schutzfaktor von bis zu UPF +80 erhältlich. Dies bedeutet, dass der Schirmbezug 80-mal länger vor einem Sonnenbrand schützt als die direkte Sonneneinstrahlung ohne Schirm. Ein guter Standardwert für Sonnenschirme ist der UPF 40+, auf den Sie weder privat noch gastronomisch verzichten sollten.

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